Lederpflege

Leder ist ein schönes, langlebiges und strapazierbares Naturprodukt. Um diese Eigenschaften zu erhalten, ist eine regelmäßige Pflege des Leders unumgänglich - nur so bleibt das Leder geschmeidig und weich.

Würde man auf diese Pflege verzichten, so würde das Leder je nach Beanspruchung schon nach kurzer Zeit verschiedenste Schäden aufweisen. Mögliche Schäden und Beeinträchtigungen, die an Leder auftreten können, sind: Ausgebleichte und trockene Stellen, Risse, Flecken und aufgeraute Oberflächen.

Was die spezielle Pflege einzelner Lederarten betrifft, so kann an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen werden. Es existieren zahlreiche Lederarten mit völlig unterschiedlichen Oberflächen und Eigenschaften, die jeweils auf eine ganz spezielle Art und Weise gepflegt werden müssen.

Grundsätzlich ist jedoch bei jeder Lederpflege gleich vorzugehen. Zunächst muss die Lederoberfläche gereinigt werden. Je nachdem, ob die Lederporen offen oder geschlossen sind, ist ein für die jeweilige Lederart vorgesehenes Reinigungsmittel anzuwenden. Bei neuem Leder kann eine Bürste zur Reinigung benutzt werden. Bei Lederwaren, deren Oberflächen schon etwas "angegriffen" sind, sollte stattdessen ein Schwamm oder ein weiches Tuch verwendet werden.

Nach der Reinigung findet der eigentliche Pflegevorgang statt. Wieder abhängig vom Leder sind verschiedene Pflegemittel wie zum Beispiel Schutzemulsionen oder auch Farbauffrischer anzuwenden. Sollte ein Leder an manchen Stellen Risse aufzeigen, so können diese mit Flüssigleder verschlossen werden.

Bei einigen Ledern empfiehlt sich nach der Behandlung noch eine zusätzliche Versiegelung, bei anderen Ledern sollte noch ein Glanzmittel aufgetragen werden.
Sollte nun ihr Interesse geweckt worden sein, dann wenden Sie sich bitte an den Fachmann. Es gibt einige Fachbetriebe, die sich auf dem Gebiet der Lederpflege und Lederrestauration bestens auskennen.

 

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